Hospizleben

Aus dem Hospizleben – Geschichten, Ereignisse und Neuigkeiten

Das Leben im Hospiz ist auch fröhlich und bunt. Regelmäßig finden Veranstaltungen wie Konzerte, Lesungen und Vorträge statt. Gäste, Angehörige und Mitarbeiter genießen diese Abwechslungen vom Alltag.

Aktuelle Berichte finden Sie im Hospizleben. Viel Freude beim Lesen!

  • „Es ist schön zu erleben, was Musik erreichen kann“

    Immer wieder sonntags… sitzt ein sympathischer junger Pianist in unserem lichtdurchfluteten Gartensaal am Klavier und erfreut unsere Gäste mit klassischer Musik. Zu verdanken haben wie dies einer zweckgebundenen Spende zweier Unterstützer, die sich ganz offenkundig sowohl unserem Hospiz als auch der Musik verbunden fühlen.

    Über die Wirkung von Musik auf Körper und Geist sowie seine Motivation, in unserem Hospiz zu spielen, sprechen wir mit dem Hamburger Musikstudenten selbst, Levi Schechtmann (21).

  • Fleißige Bienen mit Herz

    Unsere Arbeit im Hospiz lebt zu einem großen Teil von Unterstützern und Spenden jeder Art. Ein besonders süßes Geschenk überbrachten Karin Schulz-Torge (80) und ihre Tochter – Hobby-Imkerin Edda Gebel (59): Satte 30 Gläser Honig spendeten sie im Frühjahr 2020. Der Erlös aus dem Verkauf der Honig-Spende wurde thematisch passend in die Gestaltung unserer Terrasse investiert – in kunterbunt-duftende, natürlich bienenfreundliche Pflanzen.

  • „Meine Kraft schöpfe ich aus meiner Zufriedenheit“

    Marianne Haack ist seit Ende vergangenen Jahres unser Gast. Als die Diagnose kam, war der Krebs bereits fortgeschritten und wurde als extrem aggressiv bezeichnet. Den Plan für den Umzug ins Hospiz fasste die 70-Jährige daher bereits zu einem Zeitpunkt, als Ehemann Dittmar (75) noch so gar nichts davon hören wollte. „Ich war bis dahin eigentlich nie wirklich krank“, erzählt Marianne Haack. „Darum habe ich schlicht nicht eingesehen, warum sich das jetzt ändern sollte. OPs und Chemo kamen für mich nicht infrage.“

  • „Wer bewusst Zeit schenkt, bekommt umso mehr zurück“

    In der Begleitung und Unterstützung unserer Gäste gilt die Arbeit von Ehrenamtlichen als wichtiges Fundament. Wie sich Freiwillige im Hospizleben oftmals ganz individuell einbringen und was Interessierte wissen müssen, erzählt unsere stellvertretende Hospizleitung Stefanie Voigt.

  • „Meine Arbeit hier macht mich rundum glücklich und zufrieden“

    Selbst die Maske kann es nicht verbergen – mit sichtlich viel Freude bei der Arbeit ist unsere Reinigungskraft Petra Schulz, die seit nunmehr einem halben Jahr unsere Gästezimmer, Treppenhäuser und Nebenräume auf Hochglanz bringt. Angesichts des oftmals geschwächten Immunsystems unserer Gäste eine äußerst wichtige Aufgabe – nicht nur in Zeiten von Corona. Was sie selbst an jedem neuen Tag motiviert, sind die Menschen, erzählt die gebürtige Hamburgerin, die auf mittlerweile 33 glückliche Berufsjahre zurückblickt.

  • Vorfreude auf „Wunschkonzerte“

    Oft blühen die schönsten Blumen dort, wo man es nicht erwartet. Mit anderen Worten: auch in schweren Zeiten wie diesen passiert Wunderbares. Die gemeinnützige Dorit & Alexander Otto Stiftung und die Hamburgische Kulturstiftung riefen den Hilfsfond „Kultur hält zusammen“ ins Leben. Noch vor Weihnachten wurde 227 von rund 900 eingereichten kulturellen Projekten eine Förderzusage erteilt. Darunter die zauberhafte Idee von Kristin Riegelsberger und Philip Lüsebrink zu „Wunschkonzerten“ in unserem Haus.

  • „Endlich habe ich meine berufliche Heimat gefunden“

    „Willkommen im Team!“ hieß es für Carola Mein am 1. Juli 2020. Seit mehr als 30 Jahren ist sie als gelernte Krankenschwester tätig, die meiste Zeit als chirurgische Pflegefachkraft im Krankenhaus. Den Wechsel ins Hospiz hat sie einer Freundin und „Kommissar Zufall“ zu verdanken, so die 53-jährige: „Meine Freundin schwärmte mir immer wieder von ihrer erfüllenden Arbeit vor. Als hier schließlich eine Stelle ausgeschrieben wurde, habe ich mich einfach getraut und diese Entscheidung bis heute nicht bereut – im Gegenteil. Ich habe vielmehr das Gefühl, endlich meine berufliche Heimat gefunden zu haben.“

  • Nähe herstellen – auch aus der Distanz

    Die von uns allen lang ersehnte Neueröffnung unseres Hauses liegt nun rund fünf Monate zurück. Eine auf vielerlei Ebenen bewegende, besondere Zeit, die bis heute unmittelbar von den Auswirkungen der Corona-Pandemie beeinflusst ist. Hospizleitung Bettina Orlando erzählt, wie Gäste und Team die vergangenen Wochen erlebten.

  • „Schaffen wir das?“ „Ja.“

    „Dann machen Sie es.“ So erinnerte Max Warburg, Präses des Kuratoriums der Stiftung Israelitisches Krankenhaus, einen Dialog mit Marcus Jahn. Dieser sagte ihm zu, das Projekt der Erweiterung des Hospizes stemmen zu können. Und es ist vollbracht.

  • Über das Gefühl, nicht mehr zu tun, sondern zu sein

    Am 1. Oktober übernahm Bettina Orlando die Leitung unseres Hauses von Julia Deimling. In diesem Gespräch lernen Sie einige Facetten einer erfahrenen Frau mit weitem Horizont kennen.