Von kostbaren Tagen und wertvoller Unterstützung
Bei uns im Hospiz ist jeder einzelne Tag besonders kostbar. Spenderinnen und Spender können uns jetzt dabei unterstützen, 365 davon zu finanzieren.
Wie soll das gehen? Unsere 365-Tage-Paten übernehmen fünf Prozent der Kosten für eines unserer 14 Einzelzimmer für ein Jahr, insgesamt sind das 10.000 Euro.
Wir freuen uns sehr, dass Marianne Kay von der Infinitas – Marianne und Hans-Michael-Kay-Stiftung eine Patenschaft übernommen hat. Wir haben sie gefragt, warum sie sich engagiert.
Liebe Frau Kay, warum engagieren Sie sich als 365-Tage-Patin?
„Das Hospizwesen ist so wichtig. Mit meinem Engagement tue ich, was ich dafür tun kann.
Wenn man die Endlichkeit des Lebens spürt, muss dafür gesorgt werden, dass der Mensch sich begleitet von Liebe und Empathie verabschieden darf.
Das Leben als solches ist kein Wunschkonzert. Im Laufe der Jahre des Engagements unserer Stiftung haben wir immer wieder feststellen müssen, dass es viele Menschen gibt, die ganz alleine sind. Und auch, dass viele Familien es nicht schaffen, ihre schwer erkrankten Angehörigen so zu begleiten, wie sie es gerne würden. Die Pflege, die die professionell Pflegenden in einem Hospiz übernehmen, ist nicht ersetzbar. Für die Familien ist die Belastung oftmals zu groß. Auch die Erfüllung der letzten Wünsche des Gastes ist sehr, sehr wichtig. Bedenken sollten wir, dass nicht jeder Mensch seine Wünsche aktiv mitteilt, weil er oder sie seine oder ihre Angehörigen vielleicht nicht belasten oder ihnen keine Arbeit bereiten möchte. Aus diesem Grund möchte ich die Angehörigen und Freunde ermutigen, nach den Wünschen ihrer Lieben zu fragen. Das können Gesten und Berührungen sein: Etwa Haut an der Hand oder Wange zu spüren, kann Wohlgefühl bringen.
Der Gedanke an einen erfüllten Wunsch freut und trägt dann – den betroffenen Menschen selbst und seine An- und Zugehörigen.“
Liebe Frau Kay, was macht einen Tag aus Ihrer Sicht kostbar?
„Ein Erlebnis in Gemeinschaft, zusammen sein zu können – das ist so unheimlich wertvoll!“
...Marianne Kay hat uns auch erzählt, dass ihr Vater sie stets ermutigt habe, zu tun, was sie zu tun gedachte: „’Was möchtest Du machen?’, fragte er, und ‚traust Du es Dir zu?’ – ‚Dann mach es!’“
Danke, liebe Frau Kay, für Ihr Engagement und für diese ermutigenden Worte!